Flugplatz-Historie

Der Flugplatz Zweibrücken liegt am Rande des Naturparks Pfälzerwald, nahe der französischen Grenze. Hier bietet man dem Kunden einen durchweg freundlichen Service. Neben einem gratis Begrüßungsgetränk runden eine Vielzahl von Leistungen das angenehme Portfolio ab.
Hierzu gehört unter anderem die Möglichkeit für An- und Abflüge bei Tag und Nacht im VFR oder IFR Betrieb. Zum Aufenthalt und individuellen Flugvorbereitung lädt der eigens eingerichtete Flugvorbereitungsraum genauso ein, wie die moderne Pilotenlounge, um eventuelle Wartezeiten so angenehm wie möglich zu gestalten.

1951

Im Jahre 1951 wurde der Flugplatz Zweibrücken vom französischen Militär gebaut und ab 1952 von der kanadischen Airforce genutzt, welche ab April 1953 das dritte Jagdgeschwader an der „frisch gebackenen“ Royal Canadian Air Force Station Zweibrücken stationierte.


1971

1971 übernahm die United States Air Forces Europe den Flugplatz. In dieser Zeit wurden mehrere Phantom Aufklärer und ein wenig später, 18 Luftfahrzeuge vom Typ C-23 Sherpa stationiert.


1991

Nach dem Abzug der amerikanischen Truppen im Jahr 1991 wurde der Flugplatz für die zivile Luftfahrt umgewidmet. Mit dem späteren Ausbau des befestigten Pistenstreifens auf knapp 3200 Meter, konnten sogar Luftfahrzeuge vom Typ Antonov An-124 in Zweibrücken starten und landen.


2006

Ab 1990 gab es kurzfristig Fluganbindungen zum Mittelmeerraum und später auch Flüge nach Burgas und Sofia, welche aber aus wirtschaftlichen Gründen recht schnell wieder eingestellt wurden. Erst mit Einrichtung einer Flugverkehrskontrollstelle mit Kontrollzone im Sommer 2006 gab es erstmals Linienflüge zwischen Zweibrücken und Berlin-Schönefeld. Diese Strecke wurde zweimal täglich bedient und führte fortan zu einem stetigen Anstieg der Passagierzahlen. Der Verkehrslandeplatz Zweibrücken gestaltete sich für einige Airlines so attraktiv, dass TUIfly ab Sommer 2007 mit mehreren Zielen im Mittelmeerraum ab der Westpfalz agierte und der Flugplatz im Januar 2010 zum Verkehrsflughafen aufgestuft wurde. Leider stellte Germanwings zum 10. Januar 2011 die Berlin- Strecke aufgrund der oftmals schwierigen Wetterbedingungen und drohender Einbußen, in Zusammenhang mit der europäischen Luftverkehrsabgabe, ein.


Juli 2014

Im Juli 2014 wurde bekannt, dass die europäische Kommission diverse erbrachte Beihilfen für den Flughafen in Höhe von 56 Millionen Euro für illegal erklären und deren Rückzahlung fordern wird. Am 30. Oktober 2014 verständigte man sich darauf, dass der Betrieb des finanziell angeschlagenen Flughafens Zweibrücken zugunsten der Flughäfen Saarbrücken und Frankfurt Hahn aufgegeben werden muss. Aus diesem Grund stellten die damaligen Geschäftsführer beim zuständigen Amtsgericht Zweibrücken einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens, welches allerdings auch den Verkauf der Liegenschaft vorantrieb.


November 2014

So wurde der Flugplatz Ende November 2014 an die TRIWO AG aus Trier veräußert, welche den nun mehr abgestuften Sonderflughafen für die ansässigen Luftfahrtunternehmen weiterbetreiben konnte und das Flugplatzgelände als Gewerbepark sowie als KFZ- Testcenter nutzt. Am 12. November 2015 wurde die bis dahin inaktiv gesetzte Kontrollzone aufgehoben und eine RMZ im unkontrollierten Luftraum G eingerichtet. Dies erlaubt die Durchführung von Sicht- und Instrumentenflügen. Im Sommer 2018 wurde der Flugplatz auf den Status „Sonderlandeplatz“ zurückgestuft, damit man mit einhergehender Nutzung der PPR- Regelung gleichermaßen Flug- wie auch Fahrbetrieb gewährleisten kann.